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2 Liegenschaftsbestands­dokumentation

2.1 Grundsätze

(1) Die Liegenschaftsbestands­dokumentation besteht aus den Geometriedaten aller Objekte einschließlich zugehöriger Fachdaten. Sie ist ausschließlich in digitaler Form zu führen.

(2) Die Liegenschaftsbestands­dokumentation ist grundsätzlich auf die Liegenschaft zu begrenzen. Diese wird durch die Grenzen entsprechend dem amtlichen Kataster bestimmt. Bei Bedarf ist das Umfeld der Liegenschaft ebenfalls darzustellen. Liegenschaftsübergreifende bauliche Anlagen, z. B. Fernleitungen, sind von der lokalen Begrenzung ausgenommen.

(3) Die vermessungstechnisch ermittelten Geometriedaten gemäß dem Objektartenkatalog (Anhang A) bilden die räumliche Bezugsgrundlage zur Darstellung des Liegenschaftsbestandes. Sie sind entsprechend der Vorgaben in Kapitel 4 zu erfassen. Die Daten sind nach den Vorgaben des Objektabbildungskataloges (Anhang B) einheitlich zu strukturieren. Die grafische Darstellung der Objekte der Liegenschaftsbestands­dokumentation erfolgt nach dem Signaturenkatalog (Anhang C).

(4) Das Original der Liegenschaftsbestands­dokumentation wird als Primärnachweis bezeichnet. Er ist vor Verlust, Beschädigung oder Verfälschung dauerhaft zu schützen (z. B. Zugriffsschutz, Datensicherung).

(5) Als Sekundärnachweise werden Kopien oder Auszüge des aktuellen Primärnachweises bezeichnet. Fortführungen der Liegenschaftsbestands­dokumentation auf der Grundlage von Sekundärnachweisen sind nicht zulässig.